, Simon "Wisu" Wieser

Zwischen Pixel, Posaune und viel Geduld

Medienteam der Musegg-Geischter Lozärn

Wer denkt, das Medienteam der Musegg-Geischter bestehe einfach aus ein paar Leuten, die ab und zu ein Foto posten, liegt so falsch, wie wenn er ein Kafi an unserem Sujet-Wagen bestellt. Hinter unseren Kanälen steckt nämlich eine kleine, aber top organi
sierte Truppe mit verschiedensten Ämtli, die das ganze Jahr über dafür sorgt, dass wir online genauso eine Gattung machen wie auf der Gasse. 

Da wäre zum Beispiel unsere Website – ein Dauerprojekt. Sie will stetig à jour gehalten werden, und aktuell arbeiten wir fleissig daran, unsere Vereinsjahre mit Schnipseln aus unserer Chronik aufzuarbeiten. Natürlich ohne jedes Malheur unserer Mitglieder für die Ewigkeit festzuhalten. Datenschutz wird bei uns grossgeschrieben! Nicht jeder Fasnachts-Fauxpas muss für immer im digitalen Universum herumschwirren.

Dann kommt das, was man heute so schön Content Creation nennt. Storys posten, Videos schneiden, Spiele lancieren – das volle Programm. Dafür starten wir unser Vereinsjahr traditionell mit einem Kickoff-Meeting. Da sammeln wir Ideen, was wir in den nichtfasnächtlichen Monaten so alles raushauen können, damit’s online nicht so still ist wie am Aschermittwochmorgen (nach 06.00 Uhr versteht sich).

Die Social-Media-Beiträge auf Instagram  
und Facebook verzeichneten  
im vergangenen Jahr über 1 Mio. Aufrufe.

Ein oft unterschätzter Teil: die Moderation. Die immer gleichen Fragen – Wann spielt ihr? Wo spielt ihr? Warum so früh? Warum so spät? – erfordern Nerven aus Stahl und eine stoische Ruhe, die ich jedes Mal aufs Neue bewundere. Und ja, ab und zu müssen 
wir auch Kommentare löschen. Trolle gibt’s schliesslich überall, und denen geben wir garantiert keine Bühne. Dafür freuen wir uns umso mehr über jede Erwähnung in Posts und Stories – wird, wenn immer möglich, natürlich liebend gerne repostet.

Nach Silvester beginnt dann die heisse Phase: mehr Beiträge, mehr Druck, mehr Action. Damit wir das schaffen, produzieren wir schon im Herbst fleissig Inhalte vor. So haben wir während der Vorfasnacht und an der Fasnacht auch einmal Zeit, das Ganze live zu geniessen – und nicht nur durch die Handy-Kamera. Denn eines bleibt zum Schluss klar: Fasnacht erlebt man am besten offline. Und zwar mittendrin.