,  Markus "Mc" Huber

Die Geschichte von «Run to the Hills»

Endlich volljährig

Am 12. Februar 1982 wurde «Run to the Hills» von der Band Iron Maiden in London veröffentlicht – also genau sechs Tage vor dem Schmutzigen Donnerstag. Der Steilpass war gegeben, wir mussten nur noch auf die richtige Idee kommen, respektive zuerst noch gegründet werden.

25 Jahre später hat eine sich in der Entstehung befindende Kleinformation mit Mitgliedern der Musegg-Geischter Noten für neue Lieder gesucht. Über eine Internetsuche fand unser damaliger Posaunist Yves Korner den Kontakt von Stefan Weber, dem inzwischen langjährigen Tambourmajor der Guuggemusig Shoch3, und kaufte von ihm die Noten des Stücks «Run to the Hills». Die Kleinformation verschwand schon bald wieder in der Versenkung, die Noten waren aber da. Das zugehörige MIDI-File spielten wir an einer inoffiziellen Vorstandssitzung im Restaurant Engelsgruss einigen Vorstandskollegen vor, und wir kamen zum Entscheid, dieses für die nächste Fasnacht einzustudieren. Ja, damals gab es weder eine Liederkommission noch eine Liederwahl.

 «Run to the Hills» fand sofort Zuspruch, da unsere Mitglieder sehr den Hang zu Rockmusik hatten. An der Fasnacht 2008 haben wir es zum ersten Mal gespielt. Das Stück bestand nur aus dreimal Strophe und dreimal Refrain. So gaben wir Stefan Weber nach der Fasnacht den Auftrag, den Zwischenteil mit dem Aufbau vor dem finalen Refrain einzufügen. Diese Version spielen wir 18 Jahre später immer noch – natürlich mit den üblichen kreativen Weiterentwicklungen einiger Mitglieder. Musegg-Geischter ohne RTTH? Kaum zu denken, weil so viele Erinnerungen damit verbunden sind: Pommesgabel, Migus Headbang-Modus, Horwer Kolonne, Rathaustreppe mit Shoch3, «den Alu machen» und vieles mehr.

Einer meiner Söhne (5-jähriges MGL-Geischtli sitzt in den Ferien im Pool und singt «Run to the hills». Hast du ähnliche Anekdoten? Dann schreibe uns diese auf medien@musegg-geischter.ch.

RTTH im Jahr 2008

RTTH im Jahr 2025